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Donnerstag, 29.10.2015

Die Filmschoolfest-Jury 2015

  • Regisseur Marco Kreuzpaintner übernimmt den Jury-Vorsitz
  • In der Jury sind außerdem Schauspieler Thure Lindhardt, EIFF-Programmer Neil Fox, Kulturredakteurin Nil Varol und Vorjahresgewinnerin Anaïs Ruales
  • Die Jury sichtet 52 Kurzfilme aus 21 Ländern und vergibt die Hauptpreise des Festivals

 

Regisseur Marco Kreuzpaintner führt als Präsident die international besetzte Jury an, die die wichtigsten Preise des 35. Internationalen Festivals der Filmhochschulen (15.-21. November) vergibt. Zu ihr gehören Anaïs Ruales aus Frankreich, Vorjahresgewinnerin des VFF Young Talent Award für den Besten Film, Kulturredakteurin Nil Varol, Neil Fox, Programmer des Edinburgh International Film Festival und Schauspieler Thure Lindhardt u.a. bekannt aus "Was nützt die Liebe in Gedanken" (2004), "Tage des Zorns" (2008) und "3096 Tage" (2013).

"Marco Kreuzpaintner gehört zu den erfolgreichsten und vielseitigsten Regisseuren Deutschlands", sagt Festivalleiterin Diana Iljine. "Schon mit seinen Kurzfilmen und ersten Langfilmen hat er sowohl national wie auch international große Erfolge gefeiert. Sein Erfahrungsschatz und seine Leidenschaft für Film machen ihn zum idealen Jurypräsidenten."

Marco Kreuzpaintner studierte Kunstgeschichte in Salzburg und arbeitete u.a. als Assistent von Edgar Reitz und Peter Lilienthal. Bereits seine Kurzfilme "Entering Reality" und "Der Atemkünstler", beide mit August Diehl in der Hauptrolle, erregten viel Aufmerksamkeit. Sein zweiter Langfilm "Sommersturm", mit Robert Stadlober und Kostja Ullmann, feierte 2004 auf dem FILMFEST MÜNCHEN Weltpremiere und wurde mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Roland Emmerich engagierte ihn daraufhin für "Trade – Willkommen in Amerika" als Regisseur. Nach der Weltpremiere auf dem Sundance Filmfestival erhielt der Film in München 2007 den Friedenspreis des deutschen Films - Die Brücke. Es folgten u.a. die Verfilmung des Otfried-Preußler-Romans "Krabat" (2008), sowie die Komödie "Coming In" (2013). 2015 drehte er für den Bayerischen Rundfunk einen "Polizeiruf 110" und den ARD-Film "Wunderland". Derzeit arbeitet er mit seiner Produktionsfirma Summerstorm Entertainment an dem internationalen Projekt "Undying".

"Ich habe große Lust zu sehen, was die Filmstudenten aus aller Welt bewegt", sagt Marco Kreuzpaintner. "Ich kenne das Festival noch von vor 15 Jahren, als es im ARRI Kino stattgefunden hat und freue mich sehr, es nun als Teil dieser tollen Jury erleben zu können."

Gemeinsam begutachtet die Jury 52 Filme aus 21 Ländern im internationalen Wettbewerb. Neben dem Hauptpreis für den besten Film (VFF Young Talent Award) vergibt sie auch die Preise für den besten Dokumentarfilm (ARRI-Preis), das beste Drehbuch (Luggi-Waldleitner-Preis) und die beste Kamera (Student Camera Award).

Marco Kreuzpaintner wird am Donnerstag, den 19. November um 11 Uhr im Kino des Filmmuseums München eine Masterclass halten. Die Veranstaltung steht allen Interessierten offen. Der Eintritt ist frei. Am Samstag, 21. November, 16 Uhr präsentiert er im Filmmuseum seinen Film "Trade – Willkommen in Amerika". Der Film mit Kevin Kline in der Hauptrolle erzählt vom Kinder- und Jugendhandel zwischen Mexiko und den USA. Tickets gibt es ab 4. November online und ab 15. November an der Festivalkasse im Filmmuseum.

 

Das Filmschoolfest findet von 15. bis 21. November im Filmmuseum München, St.-Jakobs-Platz 1, statt. Das komplette Festivalprogramm finden Sie ab sofort online. Ein ausführliches Programmheft liegt ab 4. November der In München bei. Der Online-Kartenverkauf startet ebenfalls am 4. November.