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Mittwoch, 30.10.2013

Das Programm 2013: Bühne frei für die nächste Regie-Generation

Die besten Nachwuchsregisseure aus der ganzen Welt konkurrieren auf dem INTERNATIONALEN FESTIVAL DER FILMHOCHSCHULEN MÜNCHEN

Wie geht Liebe in Zeiten von facebook? Wie überlebt man die eigene Beerdigung? Und was machen eigentlich Glühbirnen, wenn nachts das Licht ausgeht? Drei von 46 Geschichten, die es als Kurzfilme in die Auswahl des 33. INTERNATIONALEN FESTIVALS DER FILMHOCHSCHULEN MÜNCHEN geschafft haben.

Ihre Macher sind junge Regisseurinnen und Regisseure von 32 Filmschulen aus der ganzen Welt. Von 17. bis 23. November stellen sie im Filmmuseum München ihre Filme dem Publikum vor und konkurrieren um Preise im Gesamtwert von rund 50.000 Euro. Ausgewählt wurden 34 Spielfilme, acht Dokumentarfilme und vier Animations- und Experimentalfilme. Das Festival startet dieses Jahr unter dem Motto "The Time Is Now".

"'Wann, wenn nicht jetzt!' trifft es sehr gut", sagt Festival-Leiterin Diana Iljine. "Wir zeigen die besten Kurzfilme einer neuen Generation von Filmemachern. Erfolgversprechende Talente gibt es überall auf der Welt - und wir holen sie nach München. Hier hat man die Chance, den Start von großen Filmkarrieren live mitzuerleben. Das macht den Reiz des Festivals aus."

Zwei Teilnehmer des letztjährigen Festivals, Talkhon Hamzavi aus der Schweiz und Mauro Mueller aus den USA, wurden kurz darauf mit ihren Filmen bei den Studenten-Oscars ausgezeichnet. Auch viele heute international bekannte Filmemacher waren als Studenten auf dem Festival in München, um ihre ersten Werke vorzustellen. Dazu gehören Lars von Trier ("Breaking the Waves", "Melancholia"), David Yates ("Harry Potter"), Nick Park ("Wallace & Gromit") oder die späteren Oscar-Preisträger Florian Henckel von Donnersmarck ("Das Leben der Anderen"), Caroline Link ("Nirgendwo in Afrika"), Florian Gallenberger ("Quiero Ser") und Susanne Bier ("In einer besseren Welt").

In diesem Jahr hatten 75 Filmschulen aus der ganzen Welt 247 Filme eingereicht, um in München am internationalen Wettbewerb teilzunehmen. Ausgewählt wurden neben Filmen aus Nord- und Südamerika, Asien und Australien auch die besten Nachwuchsfilme aus 10 europäischen Ländern. Deutschland ist im Wettbewerb mit 6 Filmen vertreten.

Die Entscheidung lag bei einer unabhängigen Jury von Filmexperten, vor deren Augen nur etwa jeder fünfte Film bestand. Zu ihr gehörten 2013 Ewa Szablowska, Kunsthistorikerin und Kuratorin beim New Horizons International Film Festival in Breslau, Alejandro Bachmann vom Filmmuseum Wien und der Münchener Journalist und Filmemacher Matthias Leitner.

Das INTERNATIONALE FESTIVAL DER FILMHOCHSCHULEN MÜNCHEN gehört weltweit zu den renommiertesten Festivals für Studentenfilme. Zusätzlich zum offiziellen Wettbewerb prämiert Hofbräu München den besten Bierwerbespot und die Stiftung Nagelschneider Spots zum Thema Klimawandel und erneuerbare Energien. Die Hochschule für Fernsehen und Film München präsentiert in Sondervorführungen aktuelle Spiel- und Dokumentarfilme ihrer Studenten sowie erstmals auch ein Special mit Werbefilmen.

Das INTERNATIONALE FESTIVAL DER FILMHOCHSCHULEN MÜNCHEN findet von 17. bis 23. November im Filmmuseum München, St.-Jakobs-Platz 1, statt.