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Sonntag, 11.11.2012

Filmnachwuchs trifft sich in München

Am heutigen Sonntag beginnt das 32. INTERNATIONALE FESTIVAL DER FILMHOCHSCHULEN MÜNCHEN / Eine Woche lang präsentieren junge Regisseure aus 22 Ländern ihre besten Filme

Mit vier Kurzfilmen aus Griechenland, Serbien, den USA und Deutschland wird am Sonntag (11. November) das 32. INTERNATIONALE FESTIVAL DER FILMHOCHSCHULEN eröffnet. Eine Woche lang zeigen Nachwuchsregisseure aus 22 Ländern ihre neuesten Werke im Filmmuseum München. Sie konkurrieren um Preisgelder in Höhe von mehr als 45.000 Euro.

Bei der Eröffnungsgala in der Hochschule für Fernsehen und Film in München werden unter anderen Bayerns Kulturminister Dr. Ludwig Spaenle und Münchens Kulturreferent Dr. Hans-Georg Küppers die jungen Regisseure und mehr als 300 geladene Gäste aus der Filmbranche begrüßen.

Die Eröffnungsfilme, die an diesem Abend gezeigt werden, handeln von einer Straßen-Gang in New York, einem Altmetall-Sammler in Belgrad, einem überforderten Vater in einem amerikanischen Einkaufszentrum und einer kleinen Knetfigur, die um ihre Freiheit kämpft.

"Diese Filme geben einen guten Eindruck, wie ausgezeichnet die Filmemacher des diesjährigen Jahrganges sind", sagt Festival-Veranstalterin Diana Iljine. "Es sind wirklich sehr viele Talente darunter, die sich erfreulich kreativ und handwerklich sicher dem Publikum präsentieren."

In dem Spielfilm Teardrop von Regisseur Damian John Harper, der an der HFF München studiert, soll ein Neuling in einer New Yorker Straßen-Gang blutige Rache üben, um in die Gruppe aufgenommen zu werden.

Ebenfalls in den USA spielt die Komödie Reza Hassani goes to the Mall der in Teheran geborenen Regisseurin Sara Zandieh von der Columbia University in New York. Sie zeigt mit viel Humor die Bemühungen eines kürzlich in die USA eingewanderten Iraners, seinen kleinen Sohn für den "American Way of Shopping" zu begeistern.

Stefan Ivancic, Filmstudent aus Belgrad, begleitet in seinem Dokumentarfilm Scrap Material einen Mann, der mitten im Stadtzentrum der serbischen Hauptstadt auf einem ausgedienten Lastkahn lebt und mit dem Sammeln von Altmetall seinen Lebensunterhalt bestreitet.

Aus Griechenland stammt der Animationsfilm Man in a Box von Regisseur Elias Papastamatiou. Der Athener Filmemacher schildert den abenteuerlichen Kampf einer kleinen Knetfigur, die sich von dem Tonklumpen befreien will, aus dem sie geschaffen wurde.

Für die Teilnahme am Festival hatten sich in diesem Jahr 229 Filme aus 72 Filmschulen auf der ganzen Welt beworben. Die 50 besten Filme wurden für den Wettbewerb des Festivals ausgewählt. Deutschland ist mit insgesamt neun Filmen vertreten, die in Filmschulen in Hamburg, Köln, Potsdam, Kassel und München entstanden sind.

Eine Jury unter Leitung des Regisseurs Dennis Gansel (Napola, Die Welle) wird am Samstag, 17. November, die Preise vergeben. Ausgezeichnet werden u.a. der beste Film, der beste Dokumentarfilm, das beste Drehbuch, die beste Kamera und die beste Produktion.

Erstmals wird auf dem Festival der Wolfgang-Längsfeld-Preis für einen besonders originellen Film vergeben. Der Preis erinnert an den in diesem Jahr verstorbenen Gründer und langjährigen Leiter des Festivals der Filmhochschulen.

Außerdem gibt es Preise in zwei Sonderwettbewerben. In der erstmals ausgerichteten Hofbräu Trophy, gestiftet vom Staatlichen Hofbräuhaus in München, wird der beste Bier-Werbespot ausgezeichnet. Im Wettbewerb Climate Clips prämiert die Nagelschneider Stiftung den besten Beitrag zum Thema Klimaschutz und Erneuerbare Energien.