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Sonntag, 13.11.2011

Regie-Nachwuchs trifft sich in München

Heute eröffnet das 31. INTERNATIONALE FESTIVAL DER FILMHOCHSCHULEN MÜNCHEN

Die besten Nachwuchsregisseure aus 26 Ländern treffen sich am heutigen Sonntag (13. November) beim Internationalen Festival der Filmhochschulen in München, um eine Woche lang ihre Filme dem Publikum vorzustellen. Erwartet werden junge Filmemacher aus ganz Europa, aber auch aus Australien, China, Indien, Argentinien, Venezuela, Kanada und den USA. Das Festival präsentiert in diesem Jahr im Filmmuseum München insgesamt 50 Filme. Sie konkurrieren um Preisgelder in Höhe von mehr als 40.000 Euro.

"Wir zeigen in München eine Auswahl der besten Filme, die in den vergangenen Monaten an Filmschulen auf der ganzen Welt entstanden sind", sagt Festivalveranstalterin Diana Iljine. "Es ist eine Freude zu sehen, wie ideenreich und kraftvoll diese Regisseure von morgen in ihre Karrieren einsteigen."

Auf dem international renommierten Nachwuchsfestival waren in der Vergangenheit viele Filmemacher mit ihren ersten Werken zu Gast, die heute feste Größen im Filmgeschäft sind: die deutschen Oscar-Gewinner Florian Henckel von Donnersmarck ("Das Leben der Anderen"), Caroline Link ("Nirgendwo in Afrika") und Florian Gallenberger ("Quiero Ser") ebenso wie Nick Park ("Wallace & Gromit") oder Lars von Trier ("Melancholia").

Für den Wettbewerb des Festivals hatten sich in diesem Jahr mehr als 280 Filme beworben. Deutschland ist mit insgesamt 11 Filmen vertreten, die an den Filmschulen in Potsdam, Berlin, Köln, Ludwigsburg und München entstanden sind.

Eröffnet wird das Nachwuchsfestival mit einer Gala-Veranstaltung im Neubau der Hochschule für Fernsehen und Film mitten im Münchener Kunstareal. Gezeigt wird die schwarze Komödie "Stevan M. Zivkovic" aus Serbien, in der ein Mann versehentlich für tot erklärt wird. Weitere Filme des Eröffnungsabends sind die Animation "Flamingo Pride" aus Potsdam sowie "Viki Ficki", eine emotionale Mutter-Tochter-Geschichte aus München.

Eine international besetzte Jury unter der Leitung des Regisseurs und Schauspielers Sebastian Schipper wird am Samstag, den 19. November die Preise vergeben. Zuvor gibt Jury-Präsident Schipper, der gerade als Ludwig II. vor der Kamera steht und bereits mit eigenen Filmen wie "Absolute Giganten" erfolgreich war, am Mittwoch, den 16. November um 11 Uhr im Filmmuseum München Einblick in seine Arbeit. In der für alle Interessierten offenen Veranstaltung spricht er zum Thema "Purer Hass - oder: Wie man mit unfähigen Schauspielern umgeht und inkompetente Produzenten dazu bringt, die Klappe zu halten".