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Mittwoch, 09.11.2011

Nachwuchs hoch drei zur Eröffnung

Das Festival der Filmhochschulen eröffnet am Sonntag mit drei Filmen aus dem internationalen Wettbewerb

"Stevan M. Zivkovic", "Flamingo Pride" und "Viki Ficki" heißen die drei Filme, mit denen das 31. INTERNATIONALE FESTIVAL DER FILMHOCHSCHULEN MÜNCHEN am kommenden Sonntag (13. November) eröffnet. Die Filme aus Belgrad, Potsdam und München werden auf der Eröffnungs-Gala des Festivals im neuen Gebäude der Hochschule für Fernsehen und Film in München gezeigt. "In diesem Jahr ist die Auswahl an herausragenden Filmen besonders groß", sagt Festival-Veranstalterin Diana Iljine. "So können wir zur Eröffnung gleich drei emotional bewegende und zugleich sehr unterhaltsame Filme aus dem Wettbewerb zeigen."

Die Filmkomödie "Stevan M. Zivkovic" des serbischen Regisseurs Vladimir Tagic von der Filmhochschule in Belgrad erzählt eine absurde Geschichte über die Fernseh-Gläubigkeit der Menschen. Ein Elektriker wird im eigenen TV-Sender irrtümlich für tot erklärt und muss der Welt erklären, dass er tatsächlich noch lebt.

Ganz andere Probleme hat die Hauptfigur in dem Animationsfilm "Flamingo Pride". Der in Tel Aviv geborene Regisseur Tomer Eshed von der Potsdamer Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" zeigt die Schwierigkeiten eines Flamingos, der sich als einziger Hetero in einer schwulen Flamingo-Kolonie ausgerechnet in eine Störchin verliebt. 

"Viki Ficki", der Film der Regisseurin Natalie Spinell von der Hochschule für Fernsehen und Film München, handelt von den Nöten der elfjährigen Viki, deren Mutter als Pornodarstellerin arbeitet. Als in der Schule die Berufe der Eltern vorgestellt werden sollen, steht Viki vor einer schwierigen Entscheidung.

Im internationalen Wettbewerb konkurrieren die drei Eröffnungsfilme des Festivals vom 14. bis 19. November mit weiteren 47 Filmen aus 26 Ländern um Preisgelder in Höhe von mehr als 40.000 Euro. "Stevan M. Zivkovic", "Flamingo Pride" und "Viki Ficki" sind in der Vorstellung am Montag, 14. November, 22 Uhr (Wiederholung am Mittwoch, 16. November, 17 Uhr) zu sehen.