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Freitag, 28.10.2011

Die besten Nachwuchsfilme aus der ganzen Welt

50 Filme im Wettbewerb des INTERNATIONALEN FESTIVALS DER FILMHOCHSCHULEN MÜNCHEN

Die Entscheidung ist gefallen: die 50 besten Filme haben es in die Auswahl des 31. INTERNATIONALEN FESTIVALS DER FILMHOCHSCHULEN MÜNCHEN geschafft. Ihre Macher, junge Regisseurinnen und Regisseure aus 26 Ländern, konkurrieren vom 13. bis 19. November auf dem Festival im Filmmuseum München um Preise in Höhe von mehr als 40.000 Euro. Ausgewählt wurden 34 Spielfilme, zehn Dokumentarfilme und sechs Animationsfilme.

"Die Filme sind wirklich beeindruckend. Da wächst eine Generation von Regie-Talenten heran", sagt Katja Ferwagner, Redakteurin des ARTE-Popkulturmagazins "tracks" und Mitglied der diesjährigen Auswahl-Jury des Festivals. Als weitere Juroren wählten die international tätige Festivalkuratorin Myriam Alexowitz aus Köln und der Schauspieler, Produzent und Festivalleiter Arben Zharku aus Prishtina die Filme des diesjährigen Wettbewerbs aus.

"Die jungen Filmemacher sind nicht nur sehr nah dran an der Realität", sagt Katja Ferwagner. "Sie beschäftigen sich auch mit ähnlichen Problemen. Die moderne Arbeitswelt und ihren Auswirkungen auf die Menschen sind nicht nur in Westeuropa ein Thema, sondern eben auch in China, Japan und Korea. Und trotzdem hat sich jedes Land einen eigenen filmischen Charme bewahrt. Der schwärzeste Humor allerdings kommt interessanterweise nicht aus England, sondern aus Serbien."

81 Filmschulen aus der ganzen Welt hatten mehr als 280 Filme eingereicht, um in München am internationalen Wettbewerb teilzunehmen. Ausgewählt wurden neben Filmen aus Nord- und Südamerika, Asien, Afrika und Australien auch die besten Nachwuchsfilme aus 14 europäischen Ländern. Deutschland ist mit insgesamt 11 Filmen vertreten.

Die meisten der jungen Regisseure werden ihre Filme in München persönlich vorstellen. Sie treten damit in die Fußstapfen bekannter Filmemacher, die als Studenten hier ebenfalls ihre ersten Werke gezeigt haben. Dazu gehören Lars von Trier ("Breaking the Waves", "Melancholia"), Michael Caton-Jones ("Der Schakal"), Nick Park ("Wallace & Gromit") oder Hans Weingartner ("Die fetten Jahre sind vorbei") ebenso wie die späteren Oscar-Preisträger Florian Henckel von Donnersmarck ("Das Leben der Anderen"), Caroline Link ("Nirgendwo in Afrika") und Florian Gallenberger ("Quiero Ser").