Pressemitteilungen

Sonntag, 14.11.2010

Wettbewerb der besten Nachwuchsregisseure beginnt

Heute eröffnet das Jubiläumsfestival der Filmhochschulen - Zum 30. Mal trifft sich der internationale Regie-Nachwuchs in München

Mit dem Spielfilm "dreimaldraussen" über drei Häftlinge, die mit ihren ehrenamtlichen Betreuern einen kurzen Ausflug in die Freiheit unternehmen, wird am Sonntag (14. November) das Internationale Festival der Filmhochschulen in München eröffnet. Das Festival, eines der weltweit bedeutendsten des Filmnachwuchses, feiert in diesem Jahr einen runden Geburtstag. Bereits zum 30. Mal präsentieren sich dort bis zum 20. November die besten Jungregisseure der Welt.

"Das sind die großen Regisseure von morgen", sagt Festival-Veranstalter Andreas Ströhl. "In den vergangenen drei Jahrzehnten hat sich gezeigt, dass man hier Talente sieht, deren Filme in einigen Jahren das Kino bestimmen werden." Die deutschen Oscar-Gewinner Florian Henckel von Donnersmarck ("Das Leben der Anderen"), Caroline Link ("Nirgendwo in Afrika") und Florian Gallenberger ("Quiero Ser") waren mit ihren ersten Filmen ebenso zu Gast wie Lars von Trier ("Antichrist"), Nick Park ("Wallace & Gromit") und viele andere, die heute im Filmgeschäft feste Größen sind.

Zu sehen sind auf dem Festival 44 Filme aus 26 Ländern. Die meisten Regisseure stellen ihre Filme persönlich vor. Sie reisen aus der ganzen Welt an, von Argentinien bis Singapur und von Finnland bis Südafrika. Neu vertreten sind dieses Jahr Studenten von Filmschulen in Myanmar, Ägypten und Albanien.

Im Wettbewerb konkurrieren die jungen Regisseure um Preise im Wert von 51.500 Euro. Neben der Auszeichnung für den besten Nachwuchsfilm und den besten Dokumentarfilm gibt es unter anderem Preise in den Kategorien Drehbuch, Kamera und Produktion.

In der hochkarätigen Konkurrenz sind unter anderem auch der diesjährige Studentenoscar-Gewinnerfilm "The Confession" aus Großbritannien und der mit einem Studenten-Emmy ausgezeichnete amerikanische Film "Fiasco". Deutschland ist auf dem Festival mit 12 Filmen vertreten, die an Filmschulen in Berlin, Potsdam, Köln, Kassel, Ludwigsburg und München entstanden sind. 

Eine international besetze Jury unter der Leitung des Regisseurs Dito Tsintsadze ("Schussangst", "Der Mann von der Botschaft") wird am Samstag, den 20. November in München die Preise vergeben. Vorher wird Jury-Präsident Tsintsadze am Freitag, den 19. November um 11 Uhr in einer öffentlichen Veranstaltung im Filmmuseum München über die Herausforderungen des Filmemachens sprechen.