News

Montag, 11.11.2019

Meet the Filmmakers: AN IRRELEVANT DIALOGUE

Interview mit Regisseur Moinak Guho

Meet the Filmmakers: AN IRRELEVANT DIALOGUE

Regisseur Moinak Guho

 

Was wäre der Teasertext für deinen Film AN IRRELEVANT DIALOGUE?

Der Tod ist mein Geburtsrecht.

Woher stammt die Inspiration für deinen Film?

Der Film wurde von einer wahren Begebenheit inspiriert. Ein altes Paar aus Mumbai, Herr Narayan Lavate (88) und Frau Iravati Lavate (79), waren Anfang letzten Jahres in den Nachrichten, nachdem sie im Dezember 2017 an den indischen Präsidenten geschrieben hatten und um Gnade - aktive Euthanasie - baten, aus einem Grund, der bisher unbekannt war.

Mit welchen drei Personen aus Film und Fernsehen würdest du gerne einen Abend verbringen? Warum? Und was unternehmt ihr?

Béla Tarr, Pedro Costa und Apichatpong Weerasethakul. Mit Lav Diaz per Skype-Liveschalte. Wir entwerfen offiziell das "Slow Cinema Manifest". Und da Lav den Begriff "Slow Cinema" verabscheut, beschließen wir, es "The Epic Manifesto" zu nennen.



Was ist dein liebstes Filmzitat?

"It’s not what a film is about, it’s how it is about it." – Roger Ebert

Für welchen Film würdest du gerne die Fortsetzung drehen?

DAS GESPENST DER FREIHEIT von Luis Buñuel. Ich könnte quasi jetzt sofort loslegen!


Was ist dein Lieblingsfilm – offiziell und heimlich?

Es ist quasi unmöglich einen einzigen Film auszuwählen. Zu meinen "offiziellen Favoriten" zählen DAS TURINER PFERD von Béla Tarr und ein Kurzfilm, KOZA von Nuri Bilge Ceylan. Und das "Geheimnis-das-erzählt-werden-darf" wäre wohl BIN-JIP - LEERE HÄUSER von Kim Ki-duk.

Was war bisher dein liebstes Filmfestivalerlebnis?

Nun, als Filmemacher war ich noch nicht auf vielen Festivals. Unter denjenigen, an denen ich teilgenommen habe, waren das 36. VGIK International Student Festival, Moskau (2016) und das 15. Mumbai International Film Festival (MIFF, 2018) wunderbare Erfahrungen. Aber vorher, als Zuschauer, war mein Lieblingsfestivalerlebnis das Mumbai Academy of Moving Images Film Festival (MAMI, 2012), das meine Entscheidung, das Filmemachen als Studium und Beruf aufzunehmen, beeinflusst hat.


Stichwort „München“. Was fällt dir als erstes ein?

Werner Herzog und Bayern München.

 

Mehr...