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Die Wolfgang-Längsfeld-Jury 2021

Barbara Oswald
Barbara Oswald

Drei Filmemacher sind dieses Jahr auf der Suche nach dem originellsten Film im Internationalen Wettbewerb

Die Wolfgang-Längsfeld-Jury 2021

Der Wolfgang-Längsfeld-Preis wird in Gedenken an den Gründer des FILMSCHOOLFEST MUNICH verliehen. 2021 wird dies zum 10. Mal geschehen. Anlässlich dazu werden in einem Special alle bisherigen Gewinnerfilme noch einmal am Samstag, den 14.11. um 15 Uhr gezeigt. Doch der/die diesjährige Preisträger:in wird erst bei der Award Ceremony bekannt gegeben. Über den originellsten Film im Programm entscheidet eine dreiköpfige Jury:

Daniel Kunz wurde 1997 in Günzburg geboren. Er befasste sich
schon in jungen Jahren mit der Film- und Fernsehlandschaft
und drehte erste Kurzfilme, die er auf seiner Website
veröffentlichte. Bevor er 2017 sein Studium in der Abteilung
Produktion und Medienwirtschaft an der HFF München
begann, absolvierte er Praktika bei verschiedenen
Filmproduktionen. An der Hochschule für Fernsehen und
Film realisierte er drei Kurzdokumentarfilme und mehrere
fiktionale Produktionen, die auf dem Filmfestival Max
Ophüls Preis und auf dem Dok-Leipzig gezeigt wurden.

Páris Cannes wurde im Süden Brasiliens geboren. Nachdem er sich zuerst für Bildende Kunst interessierte, wandte er sich 2014 der Filmregie zu. Dafür kam er nach Brüssel um an der INSAS zu studieren. Er schreibt Gedichte und kreiert Video- und Skultpurinstallationen. Er wird beeinflusst vom Cinema Novo und den verschwimmenden Grenzen zwischen Fiktion und dokumentarischen Elementen. Sein Kurzfilm THE DRAGON WITH THE TWO HEADS (2019) gewann den Wolfgang-Längsfeld-Award als Originellster Film beim FILMSCHOOLFEST MUNICH 2020.

Sven Zellner studierte an der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF). Er war der Kameramann bei Spielfilmen wie BLACK MILK und DON’T LOOK AT ME THAT WAY von Uisenma Borchu, die damit den Fipresci Preis beim FILMFEST MÜNCHEN 2015 gewann, sowie bei DIE HUMMEL von Sebastian Stern. Außerdem machte er die Kameraarbeit bei einigen Dokumentarfilmen, z.B. WALCHENSEE FOREVER von Janna Ji Wonders oder DER ROTE BERG von Timo Müller. Für seine eigene Regiearbeit PRICE OF GOLD wurde er 2012 mit dem ARTE Documentary Film Award ausgezeichnet. Seine Fotografien sind in Magazinen wie GEO, DIE ZEIT oder Terra Mater erschienen. Sein Fotoessay “Ninjas” wurde in einer Ausstellung während des FILMFEST MÜNCHEN 2012 präsentiert. Er unterrichtet auch an der HFF München.

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