GONE HOME

Mit jedem Tag verblassen die Erinnerungen an die Vergangenheit. Sie werden zu bruchstückhaften Fragmenten. Pegah Moemen Attare spürt in ihrem dokumentarischen Filmessay den Erinnerungen an einen längst nicht mehr existierenden Ort ihrer Kindheit nach. Das Haus ihrer Großmutter in Teheran wurde abgerissen, kurz nachdem sie mit ihrer Familie das Land verlassen hat. Zusammen mit ihrer Mutter spricht sie über das Haus, die Großmutter und ihre Kindheit. Sie sehen sich alte Familienvideos an, lesen sich Briefe vor und versuchen, die Fragmente ihrer Erinnerung zusammenzufügen. Mit jedem weiteren Gespräch intensivieren sich die Gefühle des Verlusts des früheren Zuhauses in diesem sehr berührenden und persönlichen Film.



  • Filmschule: LUCA School of Arts

  • Laufzeit: 20 Min.

Außerdem in diesem Programm:
BERZAH
FROG CATCHER
HIDE 'N' SEEK
NEITHER FORGET NOR FORGIVE

tags: Dokumentarfilm, Erinnerung, Familie, Trauer

Mit: Nadere Khoshideh, Pegah Moemen Attare

Credits

Drehbuch: Pegah Moemen Attare

Kamera: Tim De Smet

Schnitt: Jérôme Bartholomeus

Ton: Lucas Colle

Sound Design / Ton-Postproduktion: Jonas Everaert

Produzent*in: Pegah Moemen Attare

Produktion (Firma): LUCA School Of Arts

Regie: Pegah Moemen Attare

Biografie

Pegah Moemen Attare wuchs in Teheran auf. Mit 12 Jahren verließ sie die Stadt mit ihren Eltern und begann in Brüssel ein neues Leben. Nach dem Abitur und einem Studium der Zahnmedizin besuchte sie die LUCA School of Arts in Brüssel. Wiederkehrende Themen ihrer Filme sind Nostalgie, Verlust und Familie. GONE HOME ist ihr Abschlussfilm.

Vorstellungen

als Pantaflix Stream (91 Min.)