THE FATHER I KNEW

Jennis Vater musste 1988 während des Volksaufstandes 8888 Uprising in Myanmar untertauchen. Er war Teil der demokratischen Protestbewegung gegen das Militärregime und wurde polizeilich gesucht. Zurück nach Hause kam er nie wieder. Auch Jenni kämpft gegen Ungerechtigkeiten und kümmert sich um Flüchtlinge, die damals ihr Zuhause verlassen mussten und immer noch in Camps leben. Sie und ihre Familie haben die Hoffnung aufgegeben, dass der Vater zurückkommt. Doch sie wollen seine letzten Schritte nachvollziehen, um ihm nah sein zu können. Aye Chans Dokumentarfilm THE FATHER I KNEW zeigt in sehr persönlichen Aufnahmen anhand des Schicksals einer Familie, wie jahrzehntelange Kämpfe eine ganze Generation geprägt haben.



  • Filmschule: Yangon Film School

  • Laufzeit: 14 Min.

Außerdem in diesem Programm:
FEMININE HIP-HOP
INSEMNOPEDY I: THE DREAM OF VICTOR F.
KID
SHOAL

tags: Dokumentarfilm, Familie, Geschichte, Gesellschaft

Credits

Kamera: Moe Kyaw Thu

Schnitt: Mi Mi Lwin

Musik: U Mi Rel, Daw Soe Myar, Ye Thiha Muu

Ton: Chit Moe Pio

Sound Design / Ton-Postproduktion: Shin Thandar, Thein Soe

Produzent*in: Lindsey Merrison

Produktion (Firma): Yangon Film School

Regie: Aye Chan

Biografie

Aye Chan ist 25 Jahre alt und stammt aus Bilin, Myanmar. Sie studierte Geologie an der Mawlamyine Universität. Ihre Arbeit als Onlineredakteurin bei G9 Production und als freie Fotografin, erweckte in ihr die Sehnsucht, Geschichten von echten Menschen in Myanmar in Dokumentarfilmen zu erzählen. Deswegen schrieb sie sich 2018 an der YFS ein. 2018 war sie die Kamerafrau bei einem Familienporträt, das im ruralen Kayah-Staat gedreht wurde. Dorthin kehrte sie zurück um ihre erste eigene Dokumentation als Regisseurin zu drehen. Für THE FATHER I KNEW erhielt sie den Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts Myanmar.

Vorstellungen

als Pantaflix Stream (97 Min.)