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Donnerstag, 22.10.2020

Die Jurypräsidentin 2020

Julia von Heinz im Porträt

Die Jurypräsidentin 2020

Julia von Heinz Foto: Sebastian Wells/Ostkreuz

 

Wir freuen uns sehr, dass wir die preisgekrönte Regisseurin Julia von Heinz beim diesjährigen FILMSCHOOLFEST MUNICH als Jurypräsidentin begrüßen dürfen. Ihr neuer Spielfilm UND MORGEN DIE GANZE WELT feierte dieses Jahr im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele von Venedig seine Weltpremiere. Vor wenigen Tagen eröffnete er als Deutschlandpremiere die Internationalen Hofer Filmtage. Der bundesweite Kinostart folgt am 29. Oktober.

Bereits ihr Debütfilm WAS AM ENDE ZÄHLT war ein großer Erfolg: Er lief auf der Berlinale in der Sektion „Perspektive Deutsches Kino“ und gewann 2009 den Deutschen Filmpreis als bester Kinderfilm. Im gleichen Jahr erhielt sie für ihren Dokumentarfilm STANDESGEMÄẞ den Bayerischen Filmpreis. Ihre weiteren Spielfilme HANNI & NANNI 2, HANNAS REISE und ICH BIN DANN MAL WEG oder ihr Fernsehfilm KATHARINA LUTHER lockten ein Millionenpublikum in die deutschen Kinos beziehungsweise vor den Fernseher.

Neben ihrer Arbeit als Regisseurin kümmert sich Julia von Heinz auch um die Ausbildung des Filmnachwuchses. Von 2014 bis 2015 lehrte sie als Gastprofessorin an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Nachdem sie anschließend mehrere Jahre an der Hochschule für Fernsehen und Film in München unterrichtete, übernahm sie dort mit dem Start des Wintersemesters 2020 gemeinsam mit ihrem Regiekollegen Marcus H. Rosenmüller die Leitung des Studiengangs „Regie Kino- und Fernsehfilm“.

Als aktive Filmemacherin und Regie-Professorin konnten wir mit Julia von Heinz eine ideale Präsidentin gewinnen, die mit ihren vier internationalen Jurykolleginnen ohne Zweifel eine hervorragende Arbeit leisten wird.