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Dienstag, 05.11.2019

Meet the Filmmakers: WINGS OF THE SPIRIT

Interview mit Regisseur Albert Meisl

Meet the Filmmakers: WINGS OF THE SPIRIT

Regisseur Albert Meisl

 

Was wäre der Teasertext für deinen Film WINGS OF THE SPIRIT?

Zwei Vögel, zwei Musikwissenschaftler und eine vernichtete Karriere.

Woher stammt die Inspiration für deinen Film?

Mein Freundeskreis und mein eigenes Langzeitstudium haben einen gehörigen Anteil daran.


Mit welchen drei Personen aus Film und Fernsehen würdest du gerne einen Abend verbringen? Warum? Und was unternehmt ihr?

Mit Martin Scorsese, weil er nicht nur einer der großartigsten Filmemacher ist, sondern auch Schallplattensammler, spezialisiert auf Doo Wop der 50er Jahre. Ich würde ihn besuchen und mit ihm Platten hören. Weitere Personen sind da nicht nötig, aber wenn Harvey Keitel und Robert De Niro vorbeikommen, hätte ich nichts dagegen.

Was ist dein liebstes Filmzitat?

"Red ned so ordinär, du Oaschloch!" aus EXIT... NUR KEINE PANIK von Franz Novotny


Für welchen Film würdest du gerne die Fortsetzung drehen?

JACKIE BROWN von Quentin Tarantino

Was ist dein Lieblingsfilm – offiziell und heimlich?

GROSSE FREIHEIT NR. 7 von Helmut Käutner - offiziell. OHNE KRIMI GEHT DIE MIMI NIE INS BETT von Franz Antel - heimlich

Was war bisher dein liebstes Filmfestivalerlebnis?

Das liebste ist schwer. Das lustigste war, als wir für einen Dokumentarfilm in Karlovy Vary die lobende Erwähnung bekommen haben. Mein Cutter und ich wurden angewiesen, bei der Preisverleihung Anzüge zu tragen. Da wir selbige weder dabei - noch überhaupt - und auch nicht mehr viel Geld hatten, ließen wir uns mit einer Festivallimousine unter den skpetischen Blicken unserer Gästebetreuerin in den billigsten Kleiderdiscounter Karlovy Varys in einen ärmlichen Vorort fahren. Zurück in Österreich wurden wir von den Menschen dann weniger auf den Preis als auf die äußerst mindere Qualität unsere Anzüge, die auf den Pressefotos klar erkennbar war, angesprochen.

Stichwort „München“. Was fällt dir als erstes ein?

Leider: Gentrifizierung, extrem hohe Mieten und die konsequente Vernichtung von Nischen und prekären Lebensformen.

 

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