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Freitag, 08.11.2019

Meet the Filmmakers: THEODOR

Interview mit Regisseurin Alexandra Lermer

Meet the Filmmakers: THEODOR

Regisseurin Alexandra Lermer

 

Woher stammt die Inspiration für den Film THEODOR?

Ich habe im Kindergarten schon immer am liebsten Vampire und Gespenster und solche Sachen gezeichnet, da war das eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis sowas passiert. Die Idee, dass es unbedingt ein Vampirfilm werden soll, stammt aber tatsächlich gar nicht von mir. THEODOR ist ja komplett zu dritt zusammen mit Maraike Krämer und Susanna Orincsay entstanden, wir haben eigentlich alle großen Entscheidungen gemeinsam und gleichberechtigt getroffen und jede von uns hatte dann noch eigene Spezialgebiete. Bei unserer kleinen Geschichte haben wir einfach ein bisschen mit den Klischees des klassischen Vampirgenres gespielt und mit einem ganz anderen Klischee verbunden. Das war unser erstes Stop-Motion Projekt, da wollten wir mit dem Film vor allem was neues ausprobieren und möglichst viel über so einen besonderen Entstehungsprozess lernen und natürlich Spaß dabei haben.

Mit welchen drei Personen aus Film und Fernsehen würdest du gerne einen Abend verbringen? Warum? Und was unternehmt ihr?

Mit Eva Green, Noel Fielding und dem Geist von Carrie Fisher. Die sind mir gerade als erstes eingefallen. Einfach ein Nickerchen machen.



Für welchen Film würdest du gerne die Fortsetzung drehen?

Fortsetzung weiß ich jetzt nicht, ich würde ja eigentlich generell lieber eigene Ideen umsetzen und von anderen die Finger lassen. Eine Stop-Motion Version von Geschichten aus meiner Kindheit wie DIE UNENDLICHE GESCHICHTE oder KRABAT oder so zu machen, würde mir aber schon gefallen. Wenn mir jemand das Geld und die Erlaubnis geben mag, bitte melden.

Was ist dein Lieblingsfilm – offiziell und heimlich?

Also ich glaube da habe ich gar keine Lust auf Geheimnisse, wenn mir was gefällt, gefällt es mir. Aus Gewohnheit sage ich immer, dass WITHNAIL AND I mein Lieblingsfilm ist, weil das so ein ganz schlichter schöner Film ist, den ich einfach schon unzählige Male gesehen habe und auch immer wieder anschauen kann.


Stichwort „München“. Was fällt dir als erstes ein?

Da verlaufe ich mich immer. Woanders ja aber eigentlich auch.

 

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