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Montag, 28.10.2019

Meet the Filmmakers: THE OPPOSITE OF LOVE IS NOT HATE

Interview mit Regisseurin Hadas Hechter

Meet the Filmmakers: THE OPPOSITE OF LOVE IS NOT HATE

Regisseurin Hadas Hechter

 

Was wäre der Teasertext für deinen Film THE OPPOSITE OF LOVE IS NOT HATE?

Der Dokumentarfilm THE OPPOSITE OF LOVE IS NOT HATE ist eine bewegende und besondere Collage eines beschleunigten Erwachsenwerdens, Tod in der Familie und dunklen Geheimnissen. Es ist ein poetischer und mutiger Film über den Abschied von einer komplizierten Kindheit und den Aufbruch in ein neues Leben.

Woher stammt die Inspiration für deinen Film?

Die Inspiration für meinen Film stammt aus meinem ersten Jahr des Filmstudiums. Ich wurde gebeten, einen sehr kurzen Film aus der Sicht einer anderen Person zu drehen. Ich wählte meinen kleinen Bruder und gemeinsam trafen wir den Mann, der in meinem aktuellen Film THE OPPOSITE OF LOVE IS NOT HATE beschrieben wird. Wir konnten nicht einmal seinen Arbeitsplatz betreten, das war seltsam und schwierig. Also dachte ich mir, der einzige Weg, diese Geschichte wirklich zu verstehen, ist, einen Film darüber zu drehen. Ich fühle mich, als wäre mein Hauptgrund für dieses Studium ein spiritueller und emotionaler.


Mit welchen drei Personen aus Film und Fernsehen würdest du gerne einen Abend verbringen? Warum? Und was unternehmt ihr?

Gaspar Noé: Sein Film ENTER THE VOID hat mein Leben verändert. Ich habe das Gefühl, dass ich dadurch die Magie des Kinos verstanden habe, als würde ich die große Vision von jemand anderem erleben. Ich wollte auch versuchen, Filme zu drehen. Ich würde ihn gerne auf einem Boot treffen, das in der Mitte des Meeres schaukelt, die Wellen beobachten und über die Gegenwart sprechen.

Jim Carrey: Ich finde er hat eine sehr interessante Sicht auf das Leben und wäre dankbar, einen Abend mit ihm verbringen zu können. Unterwegs in den Straßen von New York (oder Jaffa), Hand in Hand wie zwei alte Freunde. Seine Ansichten über die Dinge wären sicherlich von großem Nutzen für mich als Künstlerin und als Frau in dieser Welt.

Miranda July: Ich wurde auf sie aufmerksam, als ich ihren Film ICH UND DU UND ALLE, DIE WIR KENNEN sah. Ich glaube, ich habe mich in sie verliebt. Danach sah ich andere Filme, die sie gemacht hatte, und sah mir diesen immer wieder an. Ich bin von ihr inspiriert und bin sicher, dass es viel Spaß machen würde, gemeinsam etwas Zeit in der Natur zu verbringen oder mit ihr in ein Museum zu gehen.

Was ist dein liebstes Filmzitat?

VERGISS MEIN NICHT! - Clementine Kruczynski: "Too many guys think I'm a concept, or I complete them, or I'm gonna make them alive. But I'm just a fucked-up girl who's lookin' for my own peace of mind; don't assign me yours."


Für welchen Film würdest du gerne die Fortsetzung drehen?

VERGISS MEIN NICHT!

Was ist dein Lieblingsfilm – offiziell und heimlich?

LEGENDEN DER LEIDENSCHAFT von Edward Zwick

Was war bisher dein liebstes Filmfestivalerlebnis?

ASTRA Filmfestival in Rumänien

Stichwort „München“. Was fällt dir als erstes ein?

Der terroristische Anschlag während der Olympischen Spiele 1972

 

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  • Filmschule: The Jerusalem Sam Spiegel Film School