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Donnerstag, 15.11.2018

Meet the Filmmakers: SIMON CRIES

Interview mit Regisseur Sergio Guataquira Sarmiento

Meet the Filmmakers: SIMON CRIES

Regisseur Sergio Guataquira Sarmiento

 

Was war der erste Film, der dich tief beeindruckt hat?

"Die Strategie der Schnecke" von Sergio Cabrera. Ihr habt nicht gefragt, warum, aber ich erkläre es trotzdem: Der Film handelt von einer Gruppe Menschen, die in einem verlassenen Haus leben. Nach vielen Jahren will der Besitzer des Hauses, Herr Holguín, sie aus dem Haus haben. Einer von ihnen ist dagegen. In einer Szene wird er von Holguíns Männern geschlagen. So hart, dass er sein Gedächtnis verliert. Dann versucht ein Freund aus dem Haus, ihn die Wochentage wiederholen zu lassen. Der Freund fragt ihn: "Die Tage der Woche sind...?" und er antwortet mit einem traurigen und zögerlichen Blick: "Die Tage der Woche sind.... traurig". Ich war ein Kind, aber seine Traurigkeit und seine Art, die Frage zu beantworten, war sehr berührend.

Eine neue TV Serie über das Filmstudium braucht einen Titel – welchen würdest du wählen?

"Driver's License"

 

 

Mit welche/r/m SchauspielerIn würdest du gerne drehen und warum?

Owen Wilson und Bill Murray, weil sie beide zutiefst traurig, aber fröhlich, aber traurig, aber fröhlich sind. Perfekt für eine Tragikomödie.


 Szene aus SIMON CRIES


Wenn dein Film ein Tier wäre – welches?

Ein Dodo (Raphus cucullatus)

Wenn du kein Filmemacher wärst, was wärst du dann?

Klopapier-Illustrator (das muss auch jemand machen)

 

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