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Mittwoch, 15.11.2017

Meet the Filmmakers: JENNY

Interview mit Regisseurin Lea Becker

Regisseurin Lea Becker

 

Welche drei Worte beschreiben deinen Film JENNY am besten?

Ungewöhnlich, jung, weiblich.

Was war der erste Film, der dich tief beeindruckt hat?

ROSETTA von den belgischen Filmemachern und Brüdern Jean-Luc und Pierre Dardennes. Ich liebe, wie der gesamte Film exklusiv aus der Sicht der weiblichen Hauptperson erzählt wird. Die Regisseure kreieren einen sehr ungewöhnlichen und teilweise auch unsympathischen Charakter und doch folgen wir, als Publikum, ihr jeden Schritt ihres Weges. Ich liebe auch, wie gut ihre Filme ohne Musik funktionieren.

Mit welche/r/m SchauspielerIn würdest du gerne drehen und warum?

Schauspielerin: Tilda Swinton. Weil sie die ungewöhnlichste Kreatur vor der Kamera ist. Ich liebe ihre Vielseitigkeit und ihre ungewöhnliche Schönheit. Schauspieler: Christian Bale. Er kann wirklich alles und mehr spielen. Ich denke, die Arbeit mit ihm würde für tägliche Überraschungen sorgen.

Wenn dein Film ein Tier wäre – welches?

Eine Schildkröte. Sehr zurückgezogen, aber weise.

 Szene aus JENNY

Was glauben deine Großeltern, was dein Job ist?

Meine Großmutter weiß, dass ich Regisseurin bin und was das bedeutet. Leider hat sie fast ihr gesamtes Augenlicht verloren und kann meine Filme deshalb nicht sehen. Ich glaube, dass sie sehr stolz auf mich ist, denn sie hat mich immer unterstützt und war oft auch Protagonistin für meine Filmübungen.

Wenn du kein Filmemacher wärst, was wärst du dann?

Ich wäre vermutlich immer noch Grafikdesignerin. In einem anderen Leben wäre ich Profi-Fußballerin geworden.


 Behind the Scenes bei JENNY


Bist du zum ersten Mal in München? Was erwartest du von der Stadt und vom Festival?

Ich komme aus München und war schon oft auf dem Festival. Es ist das erste Mal, dass ich einen Film zeige und ich bin sehr aufgeregt.

 

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