Preisträger 2017


Bilder von der Preisverleihung im Foto-Tagebuch

Bester Film:
VFF Young Talent Award

Stifter: VFF Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten mbH
Preis: 7.500 €

BLUE SUMMER SYMPHONY

von Sinje Köhler
FABW, Filmakademie Baden-Württemberg, Deutschland


Prof. Dr. Norbert P. Flechsig (VFF) mit Sinje Köhler (m.) und Drehbuch-Coautorin Raphaela te Pass


Die Festival Jury:
"BLUE SUMMER SYMPHONY ist ein versierter und ehrgeiziger Film, der in wunderschönen Schwarzweiß-Bildern ein lebendiges und relevantes Porträt eines schönen Sommertages zeichnet. Komponiert als Sinfonie auf das Leben, erzählt durch eine authentische schauspielerische Leistung seiner Figuren. "

 

Bestes Drehbuch:
Luggi Waldleitner-Preis

Stifter: Familie Waldleitner
Preis: 3.000 €

TOMORROW, AND TOMORROW, AND TOMORROW

von Sunday Emerson Gullifer
VCA, Victorian College of the Arts, Australien
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Sunday Emerson Gullifer mit Preisstifter Michael Waldleitner


Die Festival-Jury:
"Mit gut gezeichneten Figuren und sowohl lustigen als auch dramatischen Situationen ist dieses Drehbuch ein mutiger und kluger Kommentar zum Thema, wie Frauen behandelt werden und wie absurd ihre Unterdrückung ist. Dabei nutzt die Autorin gekonnt eine Theaterproduktion als Metapher."

 

Bester Dokumentarfilm:
ARRI-Award

Stifter: Arnold & Richter Cine Technik
Preis: Sachleistungen-Rental ARRI im Wert von 4.000 €

THE SOUND OF WINTER

von Tizian Büchi
IAD, Institut des Arts de Diffusion, Belgien
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THE SOUND OF WINTER hat den Student Camera Award und den ARRI-Award gewonnen: Im Bild Kamerafrau Camille Sultan und beide Preisstifter. V.l.n.r.: Festivalleiterin Diana Iljine, Angela Reedwisch (ARRI), Camille Sultan, Timo Landsiedel (Film & TV Kameramann).

Die Festival-Jury:
"Der Dokumentarfilm THE SOUND OF WINTER erlaubt dem Zuschauer auf intelligente und subtile Art und Weise tiefe Einblicke in unser Menschsein, indem der Blick auf einen Mann gerichtet wird, auf seine Beziehung zu sich selbst, zur Natur und zu den Menschen, die ihn umgeben."

 

Beste Kamera:
Student Camera Award

Für ein/e Student/in einer deutschsprachigen Hochschule (D, AU, CH)
Stifter: Film & TV Kameramann
Preis: 2.000 €

THE SOUND OF WINTER

von Tizian Büchi
IAD, Institut des Arts de Diffusion, Belgien
Trailer


THE SOUND OF WINTER hat den Student Camera Award und den ARRI-Award gewonnen: Im Bild Kamerafrau Camille Sultan und beide Preisstifter. V.l.n.r.: Festivalleiterin Diana Iljine, Angela Reedwisch (ARRI), Camille Sultan, Timo Landsiedel (Film & TV Kameramann).

 

Die Festival-Jury:
"In THE SOUND OF WINTER verschmilzt die Bildgestaltung vollständig mit der Geschichte. Sie ist ihr wichtigster Verbündeter. Sie ist atmosphärisch, eindrucksvoll, inspirierend und so nah dran am Protagonisten, dass wir das Gefühl hatten, den "Yeti" wirklich kennen zu lernen und ihm sehr nahe zu sein, ohne dass intime Grenzen überschritten würden. Danke für diese wunderbar poetischen und verspielten Bilder."

 

Beste Animation:
zweiB Award

Stifter: zweiB GmbH
Preis: Preisgeld von € 1.000 und ein professionelles DCP-Mastering (im Wert von ca. € 1.500)

I MADE YOU, I KILL YOU

von Alexandru Petru Badelita
LF, Le Fresnoy, Frankreich
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Festivalleiterin Diana Iljine mit dem Gewinner Alexandru Petru Badelita und dem Preisstifter Tammo Buhren (l.)


Die Festival-Jury:
"I MADE YOU, I KILL YOU ist ein vielschichtiger und ernsthafter Film und Alexandru Pedru Bradelita ist ein mutiger und talentierter Filmemacher, der es wagt, in persönliche Erinnerungen einzutauchen und sie auf sehr subtile Art und Weise mit den Menschen zu teilen, mit all den „Munch“-Familien und jenen von uns, die gerne über ihre Einsamkeit vor unseren kleinen Kameras singen."

 

ARTE-Kurzfilmpreis

Stifter: arte Television
Preis: Ankauf eines Films bis max. 15 Minuten Länge und bis 6.000 €

CALL OF CUTENESS

von Brenda Lien
HFG, University of Art and Design Offenbach am Main, Deutschland
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Die Gewinnerin des ARTE-Kurzfilmpreises: Brenda Lien (m.), Regisseurin von CALL OF CUTENESS, gemeinsam mit Barbara Häbe von Arte (r.) und Festivalleiterin Diana Iljine

Die Jury des ARTE-Kurzfilmpreises (Barbara Häbe und Team):
"Provozierend, verstörend und gnadenlos seziert die junge deutsche Filmemacherin unser Verhältnis zu einem der beliebtesten Haustiere: Die Katze. In dem kurzen und präzisen Animationsfilm verschmelzen Bilder von Kastrationen und Gentests mit solchen der „Cat Fails". Bissig und kompromisslos wird uns vorgesetzt, was wir gerne sehen und, was wir lieber nicht sehen würden. Mit seinem abstrakten Horror schlägt CALL OF CUTENESS die Brücke zwischen tausenden YouTube-Videos, von „lol cats“ bis „Snuff“-Film. Wir gratulieren der Filmemacherin Brenda Lien für ihr außergewöhnliches Werk mit dem ARTE-Kurzfilmpreis 2017. "

 

Beste Produktion:
Panther-Preis

Für Studenten einer Hochschule im europäischen Raum
Stifter: Panther GmbH
Preis: Dolly-Ausstattung für vier Wochen im Wert von 5.000 €

ABOUT THE BIRDS AND THE BEES

von Janne J. Vanhanen
TAMK, Tampere University of Applied Sciences, School of Art Music and Media, Finnland
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Regisseur Janne J. Vanhanen gemeinsam mit Festivalleiterin Diana Iljine und Andreas Fitz von Panther

Die Panther-Preis-Jury (Lydia Bittl, Andy Fitz, Christopher Schuller):
"Die schlimmsten Befürchtungen eines einsilbigen Farmers und Vaters eines 16jährigen Jungen werden wahr, als sein Sohn und dessen Freundin einen „Unfall“ haben. Ein schneller Trip zur Apotheke ist nötig, um die Situation zu retten. Doch nichts läuft wie geplant. Zu sehen, wie großartig sich diese kurze Geschichte entwickelt, hat die Jury überzeugt. Die hervorragende Regieleistung und die gute Schauspielführung ist bemerkenswert. Die gute Bildgestaltung komplettiert den hervorragenden Gesamteindruck."

 

Prix Interculturel

Stifter: Interfilm Akademie München
Preis: 1.500 €

MAMMA

von Julia Lindström
DNF, The Norwegian Film School
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Julia Lindström gemeinsam mit den Jurymitgliedern. V.r.n.l.: Sapir Heller, Tim Seyfi, Julia Lindström, Dr. Peter Marinković

 

Die Interfilm-Jury:
"MAMMA is a powerful story of three women, (respectively girls) on their quest for living a so-called normal life. A grandmother, a mother and her daughter. All still young. They are seeking freedom and independance. Love and desire. Devotion and attention. These challenges turn to be quite difficult while thy’re facing the inconvenient reality full of responsibility in a mediocre environment. Julia Lindström reveals us that the patterns of behavior of any generation can be inherited by the following one. Irrespective of culture and society, history repeats itself. The fine directing of Julia Lindström displays the inner turmoil of Amanda, her main character, with beautiful realism, unpretentious details and limited dialogues while trusting in the power of her story. Julia Lindström, we are looking forward to being delighted by your movies to come. " 

 

Originellster Film:
Wolfgang-Längsfeld-Preis

Stifter: Freundeskreis-Wolfgang-Längsfeld e.V.
Preis: 3.000 €

SOG

von Jonatan Schwenk
HFG, University of Art and Design Offenbach am Main, Deutschland
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Die Wolfgang-Längsfeld-Jury mit ihrem Gewinner. V.l.n.r.: Margrét Rún, Michael Bentele, Steffi Kammermeier, Jonatan Schwenk, Paloma Rincón, Lisa Högg, Festivalleiterin Diana Iljine

Die Jury des Wolfgang-Längsfeld-Preises (Michael Bentele, Steffi Kammermeier, Paloma Rincón, Lisa Högg):
"Eine fremde Welt, kleine pelzige Gestalten - und Fische , die hilflos in Bäumen hängen und nervtötend um Hilfe schreien. Doch die Einwohner fühlen sich gestört. Nur einer tut das Naheliegende: er hilft. Eine Metapher über Empathie und eine Gesellschaft welche die Symptome aber nicht die Ursachen bekämpft. Eine subtil erzählte Geschichte die auf vielen Ebenen fasziniert und berührt. Der in Mischtechnik animierte Film zieht den Zuschauer vom ersten Bild an in seinen Bann. Tiefgründig. Außergewöhnlich. Originell. Save the screaming fish!"

 

Reformationspreis

Stifter: Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern, Kirchenkreis München Oberbayern
Preis: 1. Platz - 7.500 €, 2. Platz - 5.000 €, 3. Platz - 3.000 €


V.l.n.r.: Fatih Tura (THE ORIGIN OF TROUBLE), Joren Molter (GREETINGS FROM KROPSDAM), Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler, Julia Lindström (MAMMA), Festivalleiterin Diana Iljine, Jurymitglied Xaver Schwarzenberger

1. Platz: GREETINGS FROM KROPSDAM
von Joren Molter
NFA, Netherlands Film Academy
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2. Platz: THE ORIGIN OF TROUBLE
von Tessa Louise Pope
NFA, Netherlands Film Academy
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3. Platz: MAMMA
von Julia Lindström
DNF, The Norwegian Film School
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Publikumspreis

Stifter: Freundeskreis FILMFEST MÜNCHEN
Preis: € 1.500

THE UNKNOWN SOLDIER

von Efim Graboy
TAU, The Steve Tisch School of Film and Television, Israel
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Publikumspreisgewinner Efim Graboy mit Festivalleiterin Diana Iljine

 

Climate Clips Award

Stifter: Nagelschneider Stiftung
Preis: 1. Platz - 5.000 €, 2. Platz - 3.000 €, 3. Platz - 1.000 €



1. Platz: REAL NEWS
von Fabian Carl
HFF München, Deutschland

Die Climate-Clips-Jury:
"Ein Reporter der TV Show REAL NEWS bereist - allerdings nur im TV-Studio - 3 Zonen der Erde, um den angesagten Klimawandel in der Antarktis, im Amazonas und dem Pazifik, zu widerlegen. Die künstlich in Szene gesetzten „fake news“ werden kommentiert mit dem Motto „not all fake news are that obvious“ - in Anspielung auf die amerikanische reality show eines Präsidenten wie alle Leugner des Klimawandels entgegen der Gewissheit, dass dieser schon in der Gegenwart stattfindet: „climate change is“. Die Forderung lautet „Act now“. Die Jury gratuliert dem 1.Preisträger zu der satirischen und gelungenen szenischen Umsetzung seiner Idee, der es gelingt, die Leugner wie ihre Mittel sarkastisch „vorzuführen“. "

2. Platz: A WORLD UNSEEN
von Kim Kreiser
UdK Berlin, Deutschland

Die Climate-Clips-Jury:
"Eine Welt in Zeiten der Globalisierung: ihre im rasanten Bilderwechsel von Hochhäusern, Flugzeugen, Rolltreppen, Handys geräuschvoll vorgeführte Beschleunigung und Digitalisierung des Lebens konfrontiert unser 2.Preisträger mit der eindringlichen Stimme der Schöpfung, der Stille der Wälder, Flüsse und Seen und ihrer Lebewesen. Eine Welt, die unwiederbringlich unterzugehen droht angesichts der rücksichtslosen Ausbeutung aller Naturressourcen durch den Menschen, der den Bezug zur Schöpfung und seiner Herkunft inzwischen verloren zu haben scheint. Durch die akustische Untermalung und die eindringlichen Off-Kommentierung gerät der Clip zum beeindruckenden Memento mori und der Mahnung, den Prozess aufzuhalten, der sich die Jury anschließt, die herzlich gratuliert."

3. Platz: OFFICE FISH
von Benjamin Vornehm
HFF München, Deutschland

Die Climate-Clips-Jury:
"Im international besetzten - global agierendem - Unternehmen treffen unterschiedlichste Mitarbeiter aufeinander, auch ungewöhnliche, die man zur „Klima-Migration“ zählen muß. So der fiktive OFFICE FISH – einst ein Wasserbewohner – dessen Heimat, ein Waldsee – einem modernen Gebäudekomplex weichen musste. Mutiert zum Kollegen – noch rudimentär erkennbar – fühlt dieser sich „beinahe“ heimisch. Der Clip begleitet den Ich-Erzähler in kurzen Szenen, die das Milieu, die Arbeitsatmosphäre und Anpassung an ungewohnte Lebensformen trefflich abbildet. Lediglich ein großes Wasserbecken und eine Fotografie erinnern den Protagonisten noch Herkunft und Familie. Eine so unglaubliche wie bestechende Übersetzung des Themas Heimatverlust, Migration und Naturzerstörung in einem, zu dem die Jury unserem 3.Preisträger sehr gerne gratuliert."

 

Hofbräu Trophy

Stifter: Staatliches Hofbräuhaus in München
Preis: 1. Platz - 5.000 €, 2. Platz - 3.000 €, 3. Platz - 1.000 €


Die Preisträger der HOFBRÄU TROPHY 2017 gemeinsam mit Anja Bierwisch von Hofbräu München. V.l.n.r: Isabelle Konrad, Anja Bierwisch, Dora Filipović, Bojan Brbora, Sophie Linnenbaum, Alexander Gratzer Credit: Bernhard Schmidt

 

1. Platz: HOFBRÄU MÜNCHEN - COMMERCIAL
von Dora Filipović
FDU, FDU Fakultet Dramskih Umetnosti, Serbien

2. Platz: DAMALS
von Isabelle Konrad
HFG Karlsruhe, Deutschland

3. Platz: ALWAYS AMAZING 1
von Sophie Linnenbaum & Alexander Gratzer
FUB, Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF, Deutschland