REGRETTING MOTHERHOOD

Deutschland hat eine der niedrigsten Geburtenraten der Welt. Frauen haben das Recht zu entscheiden, ob sie Mutter werden wollen oder nicht. Dennoch gibt es in der Gesellschaft immer noch die Erwartungshaltung, dass Frauen Kinder bekommen und eine Familie gründen sollten. Aber was bedeutet es, eine Mutter zu werden? Was sind die Folgen für eine Frau? Gibt es negative Aspekte der Mutterschaft? Und was ist, wenn sich herausstellt, dass es das Leben nicht vollkommen erfüllt? Wie in vielen anderen Ländern ist die Mutterschaft in Deutschland immer noch etwas Heiliges. Dies macht es fast unmöglich, den Status quo in Frage zu stellen, für Frauen offen und ehrlich darüber zu sprechen, was es bedeutet, eine Mutter zu sein. 2015 eröffnete sich in Deutschland eine Debatte über „Regretting Motherhood“. Dies ist der erste Dokumentarfilm, der sich mit dieser Debatte beschäftigt und Frauen eine Plattform bietet, frei und anonym über ihre Gefühle und Erfahrungen zu sprechen.



  • Laufzeit: 17 Min.

  • Filmschule: HFFM, University of Television and Film Munich

Außerdem in diesem Programm:
MODICA
HERR UND FRAU MÜLLER
CLOSE
I LOVE MY HAIRLEGS
A LIFE IN 8BIT

tags: Dokumentarfilm, Familie, Frauen, Gesellschaft

Credits

Drehbuch: Merle Grimme, Felizitas Hoffmann

Kamera: Thomas Spitschka, Felix Pflieger

Schnitt: Andreas Baltschun

Ton: Michael Prechtl

Produzent: Julian Anselmino, Marie Freund

Regie: Merle Grimme, Felizitas Hoffmann

Biografie

Merle Grimme studierte zunächst Angewandte Film und Theaterwissenschaften an der Universität in Hildesheim. Momentan studiert sie Dokumentarfilm-Regie und TV-Journalismus an der HFF München. Sie hat ein Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Sie arbeitet als Regisseurin, Produzentin und Cutterin für diverse Agenturen in München und New York. Sie wohnt in München, arbeitet aber auch in Hamburg und Berlin.


Felizitas Hoffmann, geboren 1989 in München, absolvierte ein Studium der Ethnologie, Kunst, Musik und Theaterwissenschaft an der LMU München (Bachelor of Arts). Seit 2014 widmet sie sich der Regie mit Schwerpunkt Dokumentarfilm an der HFF München (Diplom). Sie arbeitet als selbstständige Regisseurin und Videokünstlerin und ist seit 2017 Mitglied des Künstlerkollektivs Hybris.

Vorstellungen

Samstag, 25.11.2017, 11:00 Uhr (76 Min.)
Filmmuseum