News

Freitag, 09.11.2018

Der Prix Interculturel

Meet the Interfilm-Jury

Der Prix Interculturel

Von links nach rechts: Susan Gordanshekan, Johannes Sternagel und Radmila Besic

Die Interfilm-Akademie vergibt im Rahmen des 38. Internationalen Festivals der Filmhochschulen München zum 14. Mal den Prix Interculturel.

Der Preis fördert den interkulturellen Dialog zwischen jungen Filmschaffenden, insbesondere den von Toleranz geprägten Erfahrungsaustausch zwischen den Weltreligionen. In diesem Sinne wird von einer internationalen Jury ein Film aus dem Wettbewerbsprogramm ausgezeichnet, der diesen Gedanken in ethisch wie filmästhetisch überzeugender Weise umsetzt. Der Prix Interculturel ist mit € 1.500,00 dotiert, der/ die Preisträger*in erhält außerdem eine von dem Künstler Bernd Sauter gestaltete Trophäe.

 

Die Interfilm-Jury 2018:

Nach dem Diplom als Innenarchitekt kam Johannes Sternagel über ein Film- und Fernsehszenografie Studium zum Film. Seither arbeitet er als Szenenbildner bei Kinoproduktionen sowie Fernsehfilmen oder Serien. Projekte, an denen er beteiligt war, sind „Dreiviertelmond“, „Maria, ihm schmeckt’s nicht“ oder AMELIE RENNT, der auf dem KINDERFILMFEST MÜNCHEN 2017 gezeigt wurde. Außerdem verbindet ihn eine langjährige Kooperation mit Regisseur Marcus Rosenmüller – Sternagel war der Szenenbildner bei der Trilogie „Beste Zeit“, „Beste Gegend“, „Beste Chance“ und arbeitet auch an Rosenmüllers kommenden Film „Trautmann“ (2019 im Kino). Die größte und schönste Herausforderung für Johannes Sternagel beim Filmemachen ist es für die jeweilige Geschichte in Teamarbeit eine eigene „stimmige Realität“ zu erstellen.

Beim FILMSCHOOLFEST MUNICH 2018 freut er sich als Interfilm-Jurymitglied vor allem auf viele spannende, unterhaltsame, gefühlvolle, nachdenkliche, verstörende und inspirierende Welten und Geschichten.

 

Susan Gordanshekan ist eine deutsch-iranische Filmemacherin. Sie studierte Regie an der Hochschule für Fernsehen und Film München. 2013 wurde Gordanshekan als eine von sechs internationalen Filmemachern für das Cinefondation-Stipendium La Résidence der Internationalen Filmfestspiele von Cannes ausgewählt. Ihr Kinodebüt „Die defekte Katze“ feierte bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin Premiere und kam Anfang Oktober 2018 deutschlandweit ins Kino. Am 4.11.2018 erhielt sie dafür den Deutschen Regiepreis METROPOLIS des Bundesverbandes Regie in der Kategorie "Beste Regie Nachwuchs".

Beim FILMSCHOOLFEST MUNICH 2018 ist die Regisseurin gespannt darauf zu sehen, welchen Ideen und Themen sich der aktuelle Filmnachwuchs widmet und wie sich eventuelle neue Stile und Strömungen abzeichnen, die den Zeitgeist widerspiegeln.

 

Radmila Besic, 1980 in Kroatien geboren, erhielt im Alter von 7 Jahren ihren ersten Gitarrenunterricht: eine professionell ausgerichtete Ausbildung, die sie 1999 als Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe und mit Musikabitur abschloss. Bis 2005 verfeinerte sie ihr Können im Musikstudium an der Hochschule für Musik und Theater München und einem Aufbaustudium in den USA bei Dr. Mario Abril. Derzeit ist Besic solistisch und kammermusikalisch im In- und Ausland tätig.

Auch in ihrer Wahlheimat München ist sie regelmäßig im Kulturleben präsent. Besonders zu erwähnen ist ihre eigene Kammermusikreihe „Radmilas Wohnzimmerkonzert“, in die sie immer wieder neue Kammermusikpartner einlädt und die Vielfalt ihres Instruments zeigt.

Neben ihrer solistischen Konzert- und Eventtätigkeit präsentiert sich Radmila Besic in charakterlich sehr unterschiedlichen Kammermusikbesetzungen: mit Bratsche, Fagott, Schlagzeug, Klarinette, Panflöte und Akkordeon. Zudem arbeitet Sie mit Tänzern, Schauspielern und Schriftstellern an etwas ungewöhnlicheren Konzertformaten. Auftritte im Fernsehen, Radio und bei YouTube runden das Bild der Künstlerin ab.