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Montag, 19.11.2018

Meet the Filmmakers: DON'T KNOCK

Interview mit den Regisseurinnen Solanlli Lozano Ruíz & Karen Albarracín Montoya

Meet the Filmmakers: DON'T KNOCK

Die Regisseurinnen Solanlli Lozano Ruíz (SL) & Karen Albarracín Montoya (KA)

 

Beschreibe deinen Film DON'T KNOCK in einem Satz.

Solanlli Lozano(SL) & Karen Albarracín (KA): Feuer lässt sich nicht mit Feuer bekämpfen.

Was war der erste Film, der dich tief beeindruckt hat?

SL: Als Kind habe ich "Innocence" von Lucile Hadzihalilovic gesehen. In der Schlussszene sieht man ein Mädchen in einem Springbrunnen spielen - an das Bild erinnere ich mich bis heute.

KA: Als ich 8 war, wurden bei mir zuhause die VHS in zwei Gruppen eingeteilt - Filme für Kinder und Filme für Erwachsene. Eines Nachmittags war ich alleine daheim und habe mir "Die fabelhafte Welt der Amelie" angeschaut, ein Titel der mir gefiel… Offensichtlich war das aber einer der Filme, die ich nicht schauen sollte. Alles lief super, bis zu einer Szene mit nackten Frauen und Männern - schreiend, schwitzen, weinend und stöhnend. Diese Szene werde ich nie vergessen.

Wenn dein Film ein Tier wäre – welches?

SL & KA: Ein Bull Terrier

 
Szene aus DON'T KNOCK


Was glauben deine Großeltern, was dein Job ist?

SL: Ich habe nur eine Großmutter. Sie lebt auf dem Land und weiß nicht wirklich viel über das Filmemachen. Wenn ich sie besuche, nehme ich sie meistens auf. Sie weiß nicht recht, was ich da tue und das gefällt mir. Ich glaube, für sie bin ich einfach nur ein Mädchen mit einer Kamera.

KA: Ich lebe bei meinen Großeltern. Sie haben mein Studium mitbekommen und haben so meine Leidenschaft für das Geschichtenerzählen verstanden. Was sie aber wirklich irritiert, ist, wie ich tagelang verschwinden kann - für einen Film, der nur fünf Minuten lang ist.

Bist du zum ersten Mal in München? Was erwartest du von der Stadt und vom Festival?

SL: Ich reise das erste Mal außerhalb meines Heimatlandes. Ich bin sehr neugierig auf diese Erfahrung und hoffe auf neue Visionen. Ich will Momente einfangen.

KA: Es ist mein erster Besuch in München. Film hat mich der kulturellen Diversität der Welt näher gebracht. Mein Beruf verbindet mich mit euch, ich hoffe also, dass ich mit dem Gefühl heimkehre, immer weiter Filme machen zu wollen.

 

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  • Dieser Film läuft in Program 9
  • Filmschule: POLI, Politécnico Grancolombiano, Kolumbien