Preisträger 2016


Bilder von der Preisverleihung im Foto-Tagebuch

Bester Film:
VFF Young Talent Award

Stifter: VFF Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten mbH
Preis: 7.500 €

GABBER LOVER

von Anna Cazenave-Cambet
La Femis, École Nationale Supérieure des Métiers de l'Image et du Son, Frankreich
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Die Drehbuchautorin von GABBER LOVER Marlene Poste mit Preisstifter Prof. Flechsig


Die Festival Jury:
"Der Große Preis geht an einen Film, der eine emotionale und von den Figuren angetriebene Geschichte erzählt, mit minimalistischen, dennoch überzeugendem Schauspiel, präziser Regie und wunderschönen Bildern. Der Film versetzt eine Subkultur in eine Umgebung, in der man diese Subkultur nicht erwarten würde. Gleichzeitig erzählt er eine universelle und mutige Liebesgeschichte."

 

Bestes Drehbuch:
Luggi Waldleitner-Preis

Stifter: Familie Waldleitner
Preis: 3.000 €

THE BURDEN OF MEMORY

von Albert Meisl
University of Music and Performing Arts Wien, Österreich


Michael Waldleitner, seine Mutter und Frau des Verstorbenen Luggi Angela Waldleitner und Regisseur Albert Meisl


Die Festival-Jury:
"Herr Szabo und Herr Fitzthum; eine einfallsreiche und meisterhaft getimte Begegnung der anderen Art. Der Film THE BURDEN OF MEMORY ist voller klugem Humor, selbstironischem Witz und präziser Situationskomik. Mit viel Lust an Übertreibung, Kontrast und zwischenmenschlichen Komplikationen gelingen zwanzig wundervolle Minuten Filmerlebnis."
 

Special Mention

Kirsikka Saari für
AFTER THE REUNION

Aalto University/ ELO Film School Helsinki, Finnland


Michael Waldleitner mit Kirsikka Saari

Die Festival-Jury:
"Eine besondere Erwähnung für sein Drehbuch bekommt der Film AFTER THE REUNION. Dabei handelt es sich um ein reduziertes, originelles und tiefsinniges Drama, das sich im Alltag abspielt und einen authentische Hauptfigur zeigt, die mit sich kämpft, aber am Ende ehrlich zu sich selbst ist. Die Geschichte des Films ist universell und berührend, was vor allem auch an den überzeugenden Dialogen liegt."

 

Bester Dokumentarfilm:
ARRI-Award

Stifter: Arnold & Richter Cine Technik
Preis: Sachleistungen-Rental ARRI im Wert von 4.000 €

CINDERELLA 

von Alexander Zubovlenko
Russian State University of Cinematography, Russland
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Regisseur Alexander Zubovlenko mit seiner Preisurkunde und ARRI-Vorstand Prof. Kraus

Die Festival-Jury:
"CINDERELLA ist ein vollständige, neutrale Beobachtung eines Kampfes um das persönliche Glück. Der Regisseur schafft es, unbeschönigte und verzweifelte Momente im Leben einer Frau zu zeigen, so nah dran, dass es für uns als Zuschauer fast unangenehm wird, dabei zuzusehen. Er wurde in einer Art und Weise gedreht, die die Plotentwicklung unterstützt und so den Zuschauer extrem nah an die Protagonistin heranbringt und verdeutlicht, in welch einer Gesellschaft sie lebt. Ein Zustand, der so noch immer in vielen Ländern herrscht."

 

Beste Kamera:
Student Camera Award

Für ein/e Student/in einer deutschsprachigen Hochschule (D, AU, CH)
Stifter: Film & TV Kameramann
Preis: 1.000 €

HOMEWORK

von Annika Pinske
Kamera: Ben Bernhard
Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin, Deutschland
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Ben Bernhard von der dffb mit Preisstifter Timo Landsiedel

Die Festival-Jury:
"Eine starke und emotionale Geschichte über eine Vater-Tochter-Beziehung, die in unerwarteten Schauplätzen abgebildet wird, mit einer wunderschönen Kameraführung. Diese Kameraführung ist unkonventionell, dabei entstehen wunderbar arrangierte Bilder, die die Handlung unterstützen. In nur wenigen Minuten sagt der Film viel mehr über Liebe, Vertrauen und Beziehungen aus als viele abendfüllende Spielfilme."

 

Beste Animation:
zweiB Award

Stifter: zweiB GmbH
Preis: Preisgeld von € 1.000 und ein professionelles DCP-Mastering (im Wert von ca. € 1.500)

PUSSY

von Renata Gasiorowska
Polish National Film, Television and Theatre School Lodz, Polen
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Renata Gasiorowska, Regisseurin von PUSSY, mit Tammo Buhren, Preisstifter und Geschäftsführer von zweiB


Die Festival-Jury:
"Ein spielerischer, kreativer und kluger Film, der viel wagt und intime Momente zeigt. Gleichzeitig greift er gesellschaftspolitische Themen auf, die oft tot geschwiegen werden. Es ist ein Film, der männliche und weibliche Individuen darin bestärkt, ihre Körper und Sehnsüchte zu akzeptieren. Wir sind vor allem dankbar dafür, dass die Regisseurin die Möglichkeiten der Animation genutzt hat, um dieses Thema zu bearbeiten und uns näher zu bringen. Wir finden das einfach toll!"

 

ARTE-Kurzfilmpreis

Stifter: arte Television
Preis: Ankauf eines Films bis max. 15 Minuten Länge und bis 6.000 €

MAYDAY RELAY

von Florian Tscharf
Filmakademie Baden-Württemberg, Deutschland
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Florian Tscharf mit Barbara Häbe von ARTE

Die Jury des ARTE-Kurzfilmpreises (Barbara Häbe und Daniela Muck):
"Der Film von Florian Tscharf MAYDAY RELAY stößt den Rettungsruf der Schiffbrüchigen aus und ist gleichzeitig ein Schrei der Hilflosigkeit angesichts des ungeheuren Ausmaßes des Flüchtlingsstroms, der nicht abbricht. Ein intensives Kammerspiel zwischen Vater und Tochter, das unter die Haut geht, ratlos, wütend und traurig macht. Was bleibt denn noch zu tun, wenn selbst der Versuch, 30 Menschen von 100 zu retten, nicht mehr gewagt wird? Ein verzweifelter Gewissenskonflikt, der die Frage der Schuld auf das Individuum schiebt und gleichzeitig grandios das Verhältnis zweier Generationen ablichtet. Wir gratulieren dem Filmemacher zu seinem intensivem, starken Film und freuen uns, den ARTE-Kurzfilmpreis zu überreichen."

 

Beste Produktion:
Panther-Preis

Für Studenten einer Hochschule im europäischen Raum
Stifter: Panther GmbH
Preis: Dolly-Ausstattung für vier Wochen im Wert von 5.000 €

[OUT OF FRA]ME

von Sophie Linnenbaum
Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF, Deutschland


Regisseurin Sophie Linnenbaum mit Panther Preisstifter Andreas Fitz

Die Panther-Preis-Jury (Lydia Bittl, Andy Fitz, Christopher Schuller):
"Das zu sehen was nicht im Bild ist überzeugt die Jury in dieser interessanten Geschichte. Die hervorragende Regie und die gute Inszenierung der Schauspieler sind auffallend. Die gute Kameraarbeit rundet das Gesamtbild ab."

 

Female Filmmakers Award

Stifter: Interfilm Akademie München
Preis: 1.500 €

PUSSY

von Renata Gasiorowska
Polish National Film, Television and Theatre School Lodz, Polen
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Die Jury des Female Filmmakers Awards mit PUSSY-Regisseurin Renata Gasiorowska: Arthur Lecouturier, Uisenma Borchu, Renata Gasiorowska, Dr. Peter Marinković, Stine Munch, Galina Antoschewskaja und Bettina Ehrhardt

Jurybegründung:
"Für uns ist PUSSY eine Inpritation, uns selbst zu entdecken, egal ob männlich, weiblich, beides oder wasauchimmer. Denn wenn man sich selbst versteht, bringt das ein großes Selbstvertrauen mit sich, Stärke und genug Kraft, friedlich jeden Kampf zu gewinnen. Wenn du eine bessere Zukunft willst, musst du bei dir selbst beginnen."

 

Originellster Film:
Wolfgang-Längsfeld-Preis

Stifter: Freundeskreis-Wolfgang-Längsfeld e.V.
Preis: 3.000 €

BARK

von Paloma Rincón
Escuela de Cine y Televisión, Universidad Nacional de Colombia, Kolumbien


Der letztjährige Gewinner Michael Binz, Paloma Rincón, Margrét Rún und Joachim Masannek

Die Jury des Wolfgang-Längsfeld-Preises (Michael Binz, Joachim Massanek, Sabine Längsfeld):
"Der Film BARK von Paloma Rincón konfrontiert uns mit dem größten Tabu-Thema unserer modernen Gesellschaft: der Hilflosigkeit und Hässlichkeit des Alterns. Der Film verwandelt diese Hässlichkeit in Schönheit, Würde und Freiheit, rein durch die unglaubliche Einfachheit seiner Kunst. Deshalb ist der Film für uns der originellste dieses Festivals."

 

Publikumspreis

Stifter: Freundeskreis FILMFEST MÜNCHEN
Preis: € 1.500

[OUT OF FRA]ME

von Sophie Linnenbaum
Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF, Deutschland


Doppelte Gewinnerin: Sophie Linnenbaum mit dem Publikumspreis und dem Panther-Preis

 

Climate Clips Award

Stifter: Nagelschneider Stiftung
Preis: 1. Platz - 5.000 €, 2. Platz - 3.000 €, 3. Platz - 1.000 €


Gisela Scola, Vorstand Nagelschneider Stiftung, Brigitte Bruns, Jurymitglied, Steffen Rodewoldt, Produzent vom Gewinnerfilm ETERNAL SUMMER, Elvira Blumfelde, Regisseurin des dritt platzierten YO MAMA, Benjamin Pfohl, Regisseur des Gewinnerfilms ETERNAL SUMMER, Blagovest Danov, Regisseur des zweit platzierten THE END und Beatrice Scola, Vorstand Nagelschneider Stiftung

1. Platz: ETERNAL SUMMER
von Benjamin Pfohl
HFF München, Deutschland

Die Climate-Clips-Jury:
"Unerträgliche Hitze verwandelt unsere Erde in einen Ort, in dem nur noch technische Hilfsmittel das Überleben ermöglichen. Diese Zukunftsvision verlangt nach schnellem Handeln: „stop global warming“. Die Jury gratuliert dem Gewinner des 1. Preises zu der Visualisierung eines komplexen Themas, das er in einer expressiven Bilderfolge in nur eineinhalb Minuten anschaulich macht und die im krassen Gegensatz zu den gängigen Sommerklischees unter diesem Motto stehen."

2. Platz: THE END
von Blagovest Danov
National Academy for Theatre and Film Arts, Sofia, Bulgarien

Die Climate-Clips-Jury:
"Unser Planet erstickt unter der wachsenden Masse Müll, die nicht mehr zu entsorgen ist. Es bleibt nur ein Weg, sich des Plastik- und Technikschrotts wie allen Unrats, warum nicht auch der Erdbewohner zu entledigen? Ein ferner Planet im Weltraum scheint die Lösung. Zurück bleibt eine Erde im Urzustand, erblühend in paradiesischem Grün. Gratulation zum 2. Preis für die gelungene Animation mit einem Schuss Humor angesichts eines der großen Probleme unserer modernen Zivilisation."

3. Platz: YO MAMA
von Elvira Blumfelde
University of Applied Sciences, Tampere School of Art and Media, Finnland

Die Climate-Clips-Jury:
"Öffentliche Toiletten sind kommunikative Orte: in unterkühltem Ambiente chatted ein junger Mann in einer nonstop Rede mit einem weiteren Besucher über Alles und Jeden, über Lady Gaga und zuletzt seine Mutter im Stil von „Yo Mama Jokes“, das „Klima“ als Schlagwort zur Pointe. Die Zitierung eines populären Internet –Formats und dessen Nutzung zur Karikatur öffentlicher Gleichgültigkeit gegenüber einem brennenden Problem scheint der Jury originell in Szene gesetzt. Wir gratulieren zum 3. Preis!"

 

Hofbräu Trophy

Stifter: Staatliches Hofbräuhaus in München
Preis: 1. Platz - 5.000 €, 2. Platz - 3.000 €, 3. Platz - 2.000 €


Anja Bierwisch (in der Mitte) und Dr. Michael Möller (rechts außen) von Hofbräu mit den Finalisten (Gewinner Christoffer Borggren 2.v.r.)

1. Platz: HOFBRÄU – A DIFFERENT POINT OF VIEW
von Christoffer Borggren
Fachhochschule Salzburg, Österreich

2. Platz: A GENIESSER
von Bernhard Wenger & Rupert Höller
University of Music and Performing Arts Wien, Österreich

3. Platz: MY SUMMER LOVE
von Maximilian Sachsse
Athanor Akademie, Deutschland