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Escola de Belas-Artes da Universidade Federal de Minas Gerais, Belo Horizonte
Die Universidade Federal de Minas Gerais (UFMG) bietet 75 Grundstudiengänge in allen Wissensgebieten und wird von rund 24500 Studenten besucht. Die meisten Kurse finden in Belo Horizonte in zwanzig Gebäudekomplexen statt.
Die Escola de Belas-Artes (EBA) der Universität geht auf eine Entscheidung aus dem Jahr 1957 der Architekturfakultät zurück, die einen Kurs für Bildende Künste einrichten wollte. 1968 trat dieses Programm dann ins Leben und in den frühen 70er Jahren wurde es zu einer selbständigen akademischen Einheit innerhalb der Struktur der UFMG. Die EBA bietet den Studenten fünf Grundrichtungen: Animationsfilm, Graphische Kunst, Bildhauerei, Radierkunst und Malerei. Die EBA bietet zusätzlich auch Modedesign, Schauspiel, Tanz und Konservierung und Restaurierung von Kulturgegenständen an. In den 80er Jahren wurde eine Vereinbarung zwischen dem Technischen Zentrum für Audiovisuelle Medien (CTAv) und dem National Film Board of Canada getroffen, die in die Gründung eines Zentrums für Animation mündete. Kurz darauf war es bereits möglich einen BA in Animation zu erwerben, bis ins Jahr 2000 den einzigen in ganz Brasilien. Damit orientierte sich die EBA insgesamt auch mehr in Richtung Film. In den bildenden Künsten (jetzt Visuelle Kunst genannt) entscheiden sich inzwischen fast die Hälfte der Studenten für ein Studium des Animationsfilms. Damit wurde auch evident, dass der Animationsbereich ausgeweitet werden musste, um auf neue künstlerische und technologische Herausforderungen reagieren zu können. Der Aufsichtsrat der Fotografie, Theater und Film Fakultät schlug daher im September 2007 die Gründung eines Kurses Filmanimation und Digitale Künste (CAAD) innerhalb der EBA vor. |